• 09. Februar 2017
  • 64

Angela Merkel auf Sankt Annaberg eingeladen Empfehlung

Vertreter der Deutschen trafen Kanzlerin in Warschau

Bei ihrem Polenbesuch am 7. Februar traf Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht nur ihre Amtskollegin Beata Szydło, den polnischen Präsidenten Andrzej Duda oder PiS-Parteichef Jarosław Kaczyński von der PiS. Auch ein Treffen mit Vertretern der Deutschen Minderheit in Polen gehörte erstmals zum offiziellen Programm. Die Deutschen nutzten das Treffen um der Bundesregierung für die bisherige Unterstützung zu danken. Sie überreichten der Bundeskanzlerin einen Schal der „Miro Deutschen Fußballschule“ und die aktuelle Ausgabe ihrer Verbandszeitung „Wochenblatt“. Zudem luden sie die Bundeskanzlerin offiziell zur Minderheitenwallfahrt auf den St. Annaberg ein.

Weiter wurde das Problem der Stadterweiterung Oppelns angesprochen, bei der nach Auffassung der Deutschen Minderheit nationale und internationale Minderheitenrechte nicht eingehalten wurden. „Überraschend für uns war dabei, dass die Bundeskanzlerin das Thema Oppeln nicht nur kannte, sondern es auch bei dem Treffen mit Premierministerin Szydło bereits angesprochen hat. Das heißt also, dass das Problem keineswegs regional ist“, sagt Bernard Gaida, Vorsitzender der Deutschen in Polen. Er äußerte die Hoffnung, dass die Bundesregierung die finanzielle Unterstützung der Deutschen in Polen beibehalte und weiter ausbaue. Auch sollten die den Deutschen in Polen in Aussicht gestellten Bildungs- und Forschungszentren endlich in Angriff genommen werden.

Foto:
V.l. Sejmabgeordneter der deutschen Minderheit Ryszard Galla, Bundeskanzlerin Angela Merkel, VdG-Vorsitzender Bernard Gaida und der Vorsitzende der Oppelner SKGD Rafał Bartek Foto: www.facebook.com/ambasadaniemiec