Jugendgeschichtstage in Sachsen

Wie lebte es sich als Mädchen und Frau früher in unserem Ort?
Was können Plätze und Häuser in unserer Stadt über ihre Vergangenheit erzählen?
Was sind Stolpersteine? Wer waren die Menschen?
Was ist ihr Schicksal und ihr Vermächtnis?
Wie lebten die Sorben ihre Kultur im Verborgenen während der Zeit des Nationalsozialismus?

Das sind nur einige der Fragen aus den zahlreichen Geschichtsprojekten, mit denen sich Jugendliche über acht Monate befasst haben.

Zu den 15. Jugendgeschichtstagen, die am 21. und 22. November 2020 im Sächsischen Landtag stattfinden, treffen sich die jungen Spurensucher*innen, um ihre Erlebnisse und Erfahrungen auszutauschen.
In verschiedenen Workshops werden sie neue Impulse der Jugendgeschichtsforschung erhalten und die Ergebnisse ihrer historischen Spurensuche auf der Projektmesse vorstellen. Die Jugendgeschichtstage setzen immer wieder wichtige gesellschaftlichen Themen auf die Agenda.

Jährlich fördert und begleitet die Sächsische Jugendstiftung Projektgruppen, die sich auf historische Forschungsreise begeben und die Geschichte ihres Ortes oder die der Menschen ihres Ortes beleuchten. Teilnehmen können Jugendgruppen aus Sachsen hauptsächlich im Alter von 12-18 Jahren. Für die Umsetzung de Projekte können Träger der Jugendarbeit eine Förderung von bis zu 1.250,00 Euro beantragen. In Ausnahmefällen können Vereine, Kirchgemeinden sowie Stadt- und Gemeindeverwaltungen ebenfalls Projektträger sein.

Die Projekte starten am 1. April und enden am 30. November. Ein Höhepunkt sind die jährlichen Sächsischen Jugendgeschichtstage im Sächsischen Landtag, auf den die jungen Spurensucher*innen ihre Forschungsergebnisse präsentieren.

www.saechsische-jugendstiftung.de

Die Bewerbungsfrist endet am 29. Februar 2020.
Ansprechpartnerin für Fragen zum Antrag oder zur Projektumsetzung: Susanne Kuban
Telefon: (0351) 323 71 90-14, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Programm „Spurensuche“ wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes durch das Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz

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