Neue Aussichtsterrasse an der "Todeskurve"

Neue Aussichtsterrasse an der „Todeskurve”

Die „Todeskurve“, eine Kehre von beinahe 180 Grad mit einem Radius von 30 Metern auf der Höhe von 775 m.ü.d.M. ist eine bekannte touristische Attraktion des Isergebirges auf der Sudetenstraße von Bad Flinsberg nach Schreiberhau. Sie wurde 1935 bis 1937 an einer strategisch bedeutenden Stelle als militärische Anlage ausgebaut. Im Fall eines Krieges sollte sie gesprengt werden, um den Vormarsch feindlicher Truppen auf der Sudetenstraße zu verhindern. Dazu wurden in die Mauer unter der Fahrbahn der Kurve Minenhöhlen eingebaut. Mit dem darin befindlichen Sprengstoff konnte die Kurve sofort in die Luft gesprengt werden. Die Errichtung der Straße verbesserte jedoch vor allem den Austausch zwischen Schreiberhau und Bad Flinsberg.

Ihren schlechten Ruf hat die „Große Kurve“, so der Name aus der Vorkriegszeit, nach 1945 wegen zahlreicher Unfälle erworben, die durch PKW und LKW verursacht wurden. Jetzt wurde im Rahmen eines bilateralen Projektes mit Tschechien eine Aussichtsterrasse errichtet, die einen unvergesslichen Ausblick auf die Bergwelt des Riesengebirges bietet. 

Text und Foto: Iza Liwacz

 

 

 

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