Präsident Duda knapp wiedergewählt

In Schlesien gab es eine Mehrheit für Rafał Trzaskowski

Der konservative Kandidat Andrzej Duda gewann knapp die Präsidentschaftswahl (51 Prozent) und bleibt für weitere fünf Jahre Polens Staatsoberhaupt. Wenn aber nur die Einwohner Nieder- und Oberschlesiens entschieden hätten, würde Rafał Trzaskowski von der liberalen Bürgerplattform (PO) bald in den Warschauer Präsidentenpalast einziehen. Denn in allen drei schlesischen Woiwodschaften erzielte er ein besseres Ergebnis als Duda. Erwähnenswert ist die für polnische Verhältnisse sehr hohe Wahlbeteiligung, die bei 68,2 Prozent lag.

In der Stichwahl am 12. Juli gewann Trzaskowski in zehn von sechzehn Woiwodschaften. Abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen bekam er auch in den Wahlbezirken im Ausland die meisten Stimmen. Dennoch hat es für einen Erfolg nicht gereicht.

Die Wähler aus den Hochburgen der Konservativen – den Regionen Kleinpolen, Karpatenvorland, Podlachien sowie dem Kielcer und Lubliner Land – zeigten sich sehr diszipliniert. Die starke Unterstützung, die z.B. in der Woiwodschaft Vorkarpaten knapp 71 Prozent erreichte, und die hohe Wahlbeteiligung in den Bastionen der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) erwiesen sich letzten Endes als entscheidend für den Sieg Dudas.

Dawid Smolorz

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der August-Ausgabe von "Schlesien heute".

Foto: Andrzej Duda, Wikipedia

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