www.bunzeltippel.de bietet Kunstkeramik der Extraklasse

Der Görlitzer Senfkorn Verlag hat in diesen Tagen unter der Adresse www.bunzeltippel.de seinen Internetverkauf von Bunzlauer Keramik gestartet. Das Angebot des neuen Internetshops soll in Zukunft Schritt für Schritt um weitere traditionelle Töpferware aber auch moderne Dekors ausgeweitet werden.


Bunzlauer Keramik ist das international bekannte Markenzeichen von Bunzlau/Bolesławiec, einer traditionsreichen, hübschen kleinen Stadt an der via regia in Niederschlesien, die auch als Welthauptstadt der Keramik bezeichnet wird. Seit über 200 Jahren begeistert die dort hergestellte Kunstkeramik die Menschen und wird heute in alle Kontinente exportiert. Obwohl sich die Technologie der Herstellung und des Brennens im Laufe der Jahre leicht verändert
hat, ist die kunstvolle Verzierung der „Bunzeltippel“, wie die Schlesier liebevoll sagen, bis heute gleichgeblieben.


Jedes Keramikprodukt wird von Hand bemalt oder gestempelt. Dank dieser Tatsache ist jeder Artikel vom kleinen Löffel bis zur großen Kanne einzigartig und auf seine Weise einmalig.
Grundlage der Keramikproduktion in Bunzlau ist der besondere graue und feuerfeste Ton, der nur in diesem Teil Schlesiens abgebaut werden kann und sonst zum Beispiel in ganz Polen oder auch Deutschland nicht mehr vorgefunden werden kann. Deswegen wird Bunzlau
auch als „die Stadt des guten Tons“ bezeichnet.


Nur diesen schlesischen Ton kann man bis 1300 Grad erhitzen, wodurch die aus ihm produzierte Keramik besonders hitzebeständig und bruchsicher ist. Daher kann man zum Beispiel aus Bunzlauer Keramik auch Backofenformen herstellen. Aus diesem Ton werden die Tassen, Teller, Töpfe, Kannen und viele andere Keramikprodukte geformt, dann handbemalt und nach dem Auftragen der Glasur bei einer Temperatur von über 1250 Grad Celsius gebrannt.


Durch die hohe Brenntemperatur und die Unterglasurbemalung sind diese Töpfe und Pfannen wärmebeständig und eignen sich hervorragend zum Servieren und Aufbewahren von Speisen. Die Dekorationen werden unter der Glasur aufgetragen und dank dessen kann das Keramikgeschirr in der Spülmaschine gereinigt werden.

Gekürzter Beitrag aus "Schlesien heute" Nr. 7/2020


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