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„Witold Lutosławski World Days” in Breslau

„Witold Lutosławski World Days” ist eine neue Initiative zum Gedenken an den großen polnischen Komponisten, dessen Name das Nationale Musikforum in Breslau trägt. Im Rahmen des internationalen Projekts, das alle drei Jahre stattfindet, werden zwischen den Geburtstagen und dem Todestag des Künstlers Konzerte veranstaltet, bei denen verschiedene Werke des Meisters aufgeführt werden. Die erste Aufführung wird im Jahr 2023 stattfinden: zu diesem Zeitpunkt jährt sich der Geburtstag des Komponisten zum 110. Mal.


Witold Lutosławski ist als großer polnischer Komponist, Dirigent und Pianist in die Geschichte eingegangen. Er wurde am 25. Januar 1913 in Warschau als Sohn einer Landadelsfamilie mit einem Anwesen in Drozdowo am Narew geboren. Sein Interesse an der Kunst machte sich schon in der Kindheit bemerkbar: er wuchs in der Tradition des Familienmusizierens auf, umgeben von großen Persönlichkeiten. Der Musiker schuf in einer turbulenten Zeit, und der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs durchkreuzte alle Pläne des jungen Komponisten. Nach dem Krieg trat er dem Polnischen Komponistenverband bei und widmete sich dem Wiederaufbau des polnischen Musiklebens und der Organisation des Internationalen Festivals für zeitgenössische Musik "Warschauer Herbst".


Lutosławskis innovativer Ansatz und seine Erforschung der Klangmöglichkeiten, seine originelle Herangehensweise an die Form und seine exzellente Instrumentationskunst haben ihm einen Platz im Pantheon der bedeutendsten polnischen Komponisten eingebracht. Einerseits war er ein Fortsetzer der Tradition, andererseits knüpfte er kühn an die Errungenschaften der Avantgarde des 20. Jahrhunderts an. Seine Persönlichkeit und die immense Musikliteratur, die Lutosławski hinterlassen hat, inspirieren nach wie vor Generationen von Künstlern. Um sein Andenken zu ehren, wurde die Breslauer Philharmonie nach dem am 7. Februar 1994 verstorbenen Meister benannt. Heute ist er weiterhin Schirmherr dieser Einrichtung, die zusammen mit CD Accord eine CD-Reihe mit all seinen Werken „Witold Lutosławski. Opera omnia“ herausgibt. Das Projekt entstand auf Initiative des NFM-Direktors Andrzej Kosendiak. Anerkannte polnische und ausländische Künstler, darunter Aleksandra Kurzak, Agata Zubel, Jacek Kaspszyk, Stanisław Skrowaczewski, Garrick Ohlsson und Jean Deroyer sowie NFM-Ensembles nahmen an den Aufnahmen teil.

Die Idee hinter dem Projekt „Witold Lutosławski World Days” ist in erster Linie, das Werk von Witold Lutosławski zu fördern und noch bekannter zu machen. Das Vermächtnis des Komponisten wird seit Jahren von großen zeitgenössischen Künstlern wie Sir Simon Rattle und Anne-Sophie Mutter gepflegt. Im Rahmen der Lutosławski-Welttage finden 2023 vier Konzerte statt. Das Publikum hört den Gewinner des Achten Internationalen Fryderyk-Chopin-Klavierwettbewerbs - Garrick Ohlsson, und den australischen Geiger, Dirigenten und künstlerischen Leiter des Australian Chamber Orchestra - Richard Tognetti. Zu den Interpreten gehören auch die NFM-Breslauer Philharmonie unter der Leitung von Maestro Giancarlo Guerrero, das NFM-Leopoldinum-Orchester, das Lutosławski-Quartett, das LutosAir-Quintett sowie der NFM-Mädchenchor und der NFM-Knabenchor. M. Ilgmann


27.01.2023 um 19.00 Uhr - ”Tylko muzyka”

www.nfm.wroclaw.pl/component/nfmcalendar/event/9273

28.01.2023 um 18.00 Uhr – „Partita”

www.nfm.wroclaw.pl/component/nfmcalendar/event/9275

29.01.2023 um 18.00 Uhr – „Piosenki dla dzieci”

www.nfm.wroclaw.pl/component/nfmcalendar/event/9277

03.02.2023 um 19.00 Uhr - „Livre pour orchestre”

www.nfm.wroclaw.pl/component/nfmcalendar/event/9281

Foto: Wikipedia


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