1989 - Paneuropäisches Picknick in Ungarn

voros

Mit einer damals über Ungarn in den Westen geflohenen Dresdnerin und mit Pfarrer Albrecht Naumann, der das Friedensgebet in der Görlitzer Frauenkirche am 6. Oktober 1989 initiierte, erinnern Zeitzeugen ab 18.00 Uhr an die epochalen Umbrüche und ihre noch heute nachwirkende Botschaft auf Einladung des Literaturhauses und des Senfkorn Verlages, dessen Entstehungsgeschichte quasi aus einem paneuropäischen Geist erwuchs.

Vörös’ Grenzanlage wird am 30. Oktober im Literaturhaus Alte Synagoge in der Langenstraße 20 (Eingang Obermarkt 17) das Sinnbild für die Erinnerung an das Zusammenwachsen Europas und das Abschütteln des sozialistischen Totalitarismus sein.

Das erste Loch im Zaun
Paneuropäisches Picknick in Ungarn im Sommer 1989

Mittwoch, den 30. Oktober um 18 Uhr
in Görlitz, Literaturhaus Alte Synagoge, Langenstr. 20, Eingang Obermarkt 17
mit dem Ungarn Roland Vörös, Pfarrer Albrecht Naumann und weiteren Zeitzeugen
Eintritt frei

Es laden ein: Literaturhaus Alte Synagoge & Senfkorn Verlag Alfred Theisen

Programm:
- Passieren eines orignalgetreu nachgebauten Teils des "Eisernen Vorhangs" (Roland Vörös)
- Sachinformation über das Paneuropäische Picknick (Alfred Theisen)
- Augenzeugenbericht
- Filmbeitrag
- Reaktion der DDR (Pfarrer Neumann)
- Diskussion

 

Roland Vörös möchte mit seiner Nachbildung der ungarisch-österreichischen Grenze die Dimensionen der Umbrüche von 1989/90 veranschaulichen.
Hier zeigt er ein Modell seiner Nachbildung, das dieser Tage noch bei der Volksbank Raiffeisenbank Niederschlesien eG lagert, da die Bank sein Anliegen sponsort.

Foto: Till Scholtz-Knobloch

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