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American Film Festival in Breslau noch online zu sehen

Im Rahmen des 13. American Film Festivals (AFF) wurden vom 8. bis zum 13. November 2022 im Breslauer Nowe-Horyzonty-Kino 88 Filme aus ganz Amerika gezeigt, darunter einige der derzeit meistdiskutierten Streifen wie Darren Aronofskys „The Whale”, aber auch viele Klassiker, etwa im Rahmen der Retrospektive des berühmten Robert Altman. 37 davon wurden in Polen und 12 in Europa zum ersten Mal präsentiert. Noch bis zum 20. November 2022 können die Kinofans viele Filme online sehen: https://www.nowehoryzonty.pl/vod.


Als Eröffnungsfilm wurde die neue Produktion von Luca Guadagnini „Bones and All“ präsentiert, die bei den diesjährigen Filmfestspielen in Venedig einen Silbernen Löwen erhielt. In den Hauptrollen sind Taylor Russell und Timothee Chalamet zu sehen. Es ist eine Geschichte über die erste Liebe und die Auseinandersetzung mit der eigenen Andersartigkeit, denn die Figuren sind Kannibalen.


Zu den diesjährigen sehenswerten Programmangeboten gehören u.a.: Aronofskys „The Whale”, in welchem Brendan Fraser einen krankhaft fettleibigen Lehrer Charlie spielt; "Armageddon Time": der Regisseur James Gray erzählt von seiner Kindheit im New Yorker Stadtteil Queens in den 1980er Jahren; „She Said“ von Maria Schrader: eine herausragende Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers über die Ermittlungen der New York Times zu den Sexualverbrechen von Harvey Weinstein oder der erfolgreiche „Aftersun" von Charlotte Wells: eine zärtliche, lustige Geschichte über den Moment im Leben, in dem wir beginnen, die Welt um uns herum intensiver aufzunehmen, mit den Teenager Frankie Corio und Paul Mescal in den Hauptrollen.


Zum Abschluss des Festivals konnte das Publikum den Film von Florian Zeller „Der Sohn“ mit Laura Dern, Hugh Jackman und Vanessa Kirby sehen. Der Streifen zeige eines der wichtigsten Themen, die im zeitgenössischen Kino und auch auf dem American Film Festival besonders präsent seien: Adoleszenz, Vaterschaft und die Psychologie familiärer Beziehungen, betont Urszula Śniegowska, künstlerische Leiterin des AFF. Der junge Protagonist wird von dem Debütanten Zen McGrath gespielt.


Der Gewinner des Festivals ist in diesem Jahr „Acidman“ (Foto) von Alex Lehmann in der Sektion Spectrum. Der Film ist eine Erzählung über das Messen mit der Einsamkeit, die Angst um die alternden Eltern und die melancholische Sehnsucht nach der Einfachheit der Kindheit. Er erhielt einen Preis in Höhe von 10.000 Dollar vom Verein Stowarzyszenie Nowe Horyzonty.


Bei den Dokumentarfilmen, die in der Sektion American Docs gezeigt wurden, hat das Publikum „The Pez Outlaw“ von Amy Bandlien Storkel und Bryan Storkel ausgezeichnet: eine Geschichte des berühmtesten Schmugglers von PEZ-Sammelbonbonverpackungen. Der Preis in Höhe von 5.000 Dollar wurde in dem Falle von BNY Mellon finanziert. M. Ilgmann

Mehr unter: www.americanfilmfestival.pl

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