Avantgarde in Breslau 1919-1933

Am Donnerstag, den 12. September, um 19 Uhr, eröffnet das Schlesische Museum zu Görlitz eine neue Ausstellung, die Breslau als einen Impulsgeber für die Moderne in Kunst, Werbegrafik, Architektur und Literatur vorstellt. Die Schau wurde anlässlich des „Bauhaus-Jahres“ 2019 konzipiert.

avantgardeAnlässlich des „Bauhaus-Jahres“ 2019 zeigt das Schlesische Museum eine Sonderausstellung, die Breslau als Treffunkt der internationalen Moderne und wichtigen Impulsgeber neben dem Bauhaus in Weimar und Dessau vorstellt. Vor allem die Breslauer Akademie für Kunst und Kunstgewerbe zog für ein Jahrzehnt herausragende Vertreter der Klassischen Moderne an, darunter auch Künstler des Bauhauses wie Oskar Schlemmer und Georg Muche.

Die Ausstellung skizziert das vielfältige Experimentierfeld der Kunst- und Kulturschaffenden in Breslau: Sie zeigt den Aufbruch der jungen Generation im Zeichen des Expressionismus und vermittelt die Vielfalt des künstlerischen Schaffens durch die „Prominenten“ der Akademie. Der Blick richtet sich zugleich auf die Modernisierung der Stadt unter dem Einfluss renommierter Architekten und lässt moderne Literaten zu Wort kommen, die Breslaus Verwandlung von einer biederen Provinzhauptstadt zu einer aufstrebenden Kulturmetropole interessiert aber auch kritisch kommentierten.

Donnerstag, 12. September,
19 Uhr, Ausstellungseröffnung

Sonntag, 15. September,
15 Uhr, Führung
mit Ausstellungskuratorin Dr. Johanna Brade 

Teilnahme: 5 Euro / ermäßigt 4,50 Euro

www.schlesisches-museum.de

Carl Robert Pohl (1891–1946), Eichen im Gewitter, 1920er-Jahre, Privatbesitz,
© Foto: R. Pech, SMG

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