Bayern rettet Stiftung Kulturwerk Schlesien

Am 21. Mai 2019 besuchte die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene, Sylvia Stierstorfer, die Stiftung Kulturwerk Schlesien in Würzburg. Der Geschäftsführer des Kulturwerks, Dr. Ulrich Schmilewski und Paul Hansel vom Vorstand der Stiftung dankten der Beauftragten und der Bayerischen Staatsregierung für die Zusage neuer Fördergelder, wodurch der zuvor gefährdete Fortbestand des Kulturwerks gesichert werden kann.

Es soll auch weiterhin seiner Rolle „als maßgeblicher Bewahrer schlesischer Kultur und als akademische Begegnungsstätte gerecht werden können“, so Stierstorfer. „Das Kulturwerk Schlesien leistet hervorragende Arbeit, und es ist gut, dass wir in Bayern einen Ort haben, an dem schlesische Geschichte und Kultur so erlebbar wird“.

Das 1952 im oberpfälzischen Neumarkt gegründete Kulturwerk hat die Aufgabe, Schlesien als Kulturlandschaft im Bewusstsein zu erhalten. Es arbeitet auch mit polnischen Wissenschaftlern, Kulturschaffenden und Studierenden zusammen, um gemeinsam den Beitrag Schlesiens zum europäischen Kulturerbe zu vermitteln. Auch in Kooperation mit anderen Einrichtungen veranstaltet es Studientagungen zu schlesischen Themen, gibt das ‚Jahrbuch für schlesische Kultur und Geschichte‘ und die Zeitschrift „Schlesischer Kulturspiegel“ heraus. Allerdings wird die umfangreiche Bibliothek des Kulturwerks demnächst in Richtung Görlitz umziehen.

www.kulturwerk-schlesien.de

Foto:
Paul Hansel, Sylvia Stierstorfer, MdL, Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene, Anja Weismantel und Dr. Ulrich Schmilewski, Geschäftsführung der Stiftung (v.r.n.l.). Foto: Freistaat Bayern.

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