Jubiläums-Wallfahrt zu „Maria in der Ferne“

Die südniedersächsische Wallfahrtsstätte „Maria in der Ferne“ bei Bishausen / Nörten-Hardenberg feiert in diesem Jahr Jubiläum. 1949, vier Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges, errichteten am Talrand der Burg Hardenberg Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten vor 70 Jahren, nach Krieg und Verlust von Hab und Gut, eine Steinsäule mit einem Marienbild und einen Kreuzweg. Seitdem pilgern gläubige Katholiken aus Südniedersachsen und Nordhessen zu der romantisch gelegenen Wallfahrtsstätte. Darüber hinaus wurde der Ort auch im ökumenischen Sinn ein Anziehungspunkt für die Bevölkerung der umliegenden Gemeinden. Einer der Initiatoren war der aus Schlesien stammende bekannte Jesuitenpater Johannes Leppich. 1952 wurde „Maria in der Ferne“ durch ein Geschenk, einen wertvollen Kelch, von Papst Pius XII. ausgezeichnet.

Am Sonntag, dem 22. September 2019, findet die traditionelle Jahreswallfahrt statt. Die Messfeier mit Dechant Andreas Pape beginnt um 14:30 Uhr. Im Anschluss wird zu Kaffee und Kuchen im eingeladen, gegen 17:00 Uhr beschließt eine Andacht an der Mariensäule die Wallfahrt. Der Evangelische Posaunenchor Bishausen / Nörten sorgt für die musikalische Gestaltung. Parkplätze sind am Grillplatz Bishausen vorhanden.

Foto: Mitten im Wald gelegen, empfängt „Maria in der Ferne“ bei Bishausen/Nörten-Hardenberg (ca. 15 km von Göttingen entfernt) die Betenden mit einer besonderen Atmosphäre der Stille und der Andacht. Gegründet wurde die Wallfahrtsstätte von Heimatvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg. (c) Wallfahrtsstätte "Maria in der Ferne"

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