Kann Spuren von Heimat enthalten

16. Februar bis 26. Juli 2020
Neue Ausstellung im Haus Schlesien: "KANN SPUREN VON HEIMAT ENTHALTEN"

Essen und Trinken, Identität und Integration der Deutschen des östlichen Europa

Ob böhmische Knödel, Königsberger Klopse, Karlsbader Oblaten, Liegnitzer Bomben, Süßes mit Streuseln oder Mohn aus Schlesien oder das berühmte Schlesische Himmelreich - mit solchen Speisen verbinden viele Menschen aus dem östlichen Europa, die nach dem Zweiten Weltkrieg als Vertriebene und später als Aussiedler nach Deutschland kamen, ein Stück Heimat.n gesellschaftlichen Schicht, Reichtum oder Armut bestimmten den täglichen Speisezettel.

Die Sonderausstellung „Kann Spuren von Heimat enthalten“ vom Haus des Deutschen Ostens in München befasst sich mit dem breiten Thema Essen und Trinken, Alltag, Identität und Integration. Es geht um die Lebenswirklichkeit der Flüchtlinge nach 1945 sowie der Aussiedler in späteren Jahren. Die Ausstellung wirft einen Blick auf die Hungerjahre in der Nachkriegszeit wie auch auf die Überflussgesellschaft, auf welche die Spätaussiedler anfangs trafen.

Viele heute noch bekannte Firmengründungen der Nahrungs- und Genussmittelherstellung gehen auf Deutsche aus dem östlichen Europa zurück. Damit haben diese Unternehmen wesentlichen Anteil am wirtschaftlichen Aufbau Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg und darüber hinaus. Ein genauer Blick in die Regale der Supermärkte zeigt, dass heute noch viele „ostdeutsche Spuren“ in den Auslagen zu finden sind. Präsentiert werden Familienrezepte, typische Gerichte, selbstgebaute Möbel, mitgebrachte Küchengeräte und vieles mehr.

Sonntag, 16. Februar, 15 Uhr
Vernissage der Ausstellung KANN SPUREN VON HEIMAT ENTHALTEN.
Der Eintritt ist frei.

Haus Schlesien
Dollendorfer Str. 412, 53639 Königswinter
www.hausschlesien.de

 

Nach der Navigation