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Schloss Fürstenstein wieder ausgezeichnet

Maximiliansaal im Schloss Fürstenstein mit Weihnachtsdekoration 
Foto: Schloss Fürstenstein

Schloss Fürstenstein/Książ in Waldenburg/Walbrzych bekam den Titel „Gut gepflegtes Denkmal”. Das Schloss wurde in der Sonderkategorie der ordnungsgemäßen Nutzung und dauerhaften Pflege des Denkmals ausgezeichnet. Der prestigeträchtige Preis des jährlichen Wettbewerbs wird vom Ministerium für Kultur und Nationales Erbe in Warschau und dem polnischen Generalkonservator für Denkmäler gemeinsam verliehen.


Im Pressezentrum in der polnischen Hauptstadt wurde er am 14. November 2022 vom Generalkonservator der Geschäftsführerin der Gesellschaft Zamek Książ Sp.z.o.o. Frau Anna Żabska ausgehändigt. In der vom Generalkonservator Dr. Jarosław Sellin unterzeichneten Begründung ist zu lesen: „Besondere Kategorie - ordnungsgemäße Nutzung und dauerhafte Pflege des Denkmals. Auszeichnung für die Einheit der lokalen Selbstverwaltung Zamek Książ in Wałbrzych Sp.z o.o. / Schloss Fürstenstein in Waldenburg GmbH für die langjährige, umfassende Betreuung des Schlosses Fürstenstein - einer der größten Schlossanlagen in Polen - mit dem Ziel, den Zustand der Anlage zu verbessern, systematische Forschungs-, Renovierungs- und Konservierungsarbeiten durchzuführen und den touristischen Verkehr den historischen Werten der Anlage unterzuordnen”.


Ziel des Wettbewerbs ist, die Einstellung zum richtigen Umgang mit Denkmälern zu fördern und die besten Modelle zur Erhaltung, Pflege und Entwicklung von Denkmälern zu unterstützen.


„Dies ist ein Erfolg des gesamten Teams sowie unserer Vorgänger, die in den letzten 10 Jahren auf Schloss Fürstenstein gearbeitet haben”, erklärte Geschäftsführerin Anna Żabska, die seit 2017 amtiert.


Im Jahr 2022 wurden für den Preis 100 Denkmäler vorgeschlagen, von denen die Jury nach einer formalen Bewertung 88 Standorte aus 12 Woiwodschaften für den Wettbewerb qualifizierte. Die Gewinner in der Sonderkategorie ordnungsgemäße Nutzung und dauerhafte Pflege eines Denkmals waren das modernistische Mietshaus in der Kościuszko-Allee 14 in Tschenstochau/Częstochowa und Schloss Fürstenstein.


„Es ist sehr erfreulich, dass der Sonderpreis an das Schloss Fürstenstein ging, das vor Jahren mutig von der lokalen Verwaltung übernommen wurde. Seit drei Jahrzehnten wird es systematisch renoviert, instandgehalten und vorbildlich geführt. In dieser Hinsicht ist es ein wichtiges Beispiel für die Region, aber auch für das ganze Land. Wir können Denkmäler nicht ohne die Beteiligung der lokalen Behörden verwalten, und Książ, das von einem städtischen Unternehmen verwaltet wird, zeigt, dass es möglich ist, die Anlage erfolgreich einer systematischen Pflege zu unterziehen, die Stadt durch ihr Engagement zu fördern und Einnahmen zu erzielen, die die Kosten für die Instandhaltung, das Personal und teilweise sogar für Reparaturen und Anpassungen ausgleichen”, erklärt die langjährige regionale Denkmalpflegerin Barbara Nowak-Obelinda.


In dem preisgekrönten und weihnachtlich geschmückten Schloss fand am 9. Dezember die Premiere einer neuen, vollständigen Übersetzung ins Polnische des wichtigsten Buches der Fürstin Daisy von Pless statt, zu der die Übersetzerin der Memoiren, Barbara Borkowy eigens aus London anreiste. Diese erste vollständige Übersetzung ins Polnische von „Der Tanz auf dem Vulkan” erscheint am Vorabend des Jahres 2023, das in Waldenburg als das Jahr der Fürstin Daisy von Pless gefeiert wird.


Magdalena Ilgmann


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