Temporäre Ausstellung im Breslauer Nationalmuseum


In der Tiefe des Bildes II: temporäre Ausstellung im Breslauer Nationalmuseum




31.05-31.07.2022


Welche Assoziationen  mit dem „Krieg” kann Michael Willmanns Bild „Das Paradies” wecken? Können alte Wappenzeichen dadaistischen Collagen ähneln? Zum zweiten Mal laden zeitgenössische Künstler den Betrachter zu einer Reise ein und lassen Sie die Hintergründe der Gemälde Alter Meister erforschen. Dabei werden unerwartete Assoziationen geweckt und bekannte Werke aus einem anderen Blickwinkel betrachtet.


"In der Tiefe des Bildes II" ist die Fortsetzung des im letzten Jahr vorgestellten Projekts, bei dem Werke zeitgenössischer Künstler mit herausragenden Werken aus der Sammlung des Breslauer Nationalmuseums zusammengestellt wurden. In diesem Jahr wurden Jadwiga Sawicka (Prof. an der Universität Reichshof) und Łukasz Huculak (Prof. an der Kunstakademie Breslau) von den Doktoranden der Universität Reichsghof/Rzeszów und der Akademie der Schönen Künste in Breslau unterstützt: dem Künstlerkollektiv Bezimienny, Magdalena Franczak und Paweł Korbus.


Das Konzept der Veranstaltung sieht Aktivitäten vor, die Objekte aus der Sammlung des Museums aktualisieren und in einem neuen Kontext präsentieren. Die Künstler haben Werke geschaffen, die von ausgewählten Gemälden der Ausstellung "Schlesische Kunst des 16. bis 19. Jahrhunderts" inspiriert waren, und gaben den alten Werken neue Bedeutungen (auch im Kontext der aktuellen globalen Krise). Sie lenken die Aufmerksamkeit des Betrachters auf ausgewählte Details und Motive von Gemälden der Renaissance oder des Manierismus und führen einen Dialog mit zeitgenössischen Problemen. Es handelt sich dabei um eine Art "visuelle" Archäologie, die es ermöglicht, unerwartete Verbindungen zwischen der Vergangenheit und Gegenwart zu entdecken.


"Es handelt sich um eine Art bildlichen und verbalen Abenteuer-'Roman', bzw. auch Science-Fiction-Roman, der von einem Künstler und einem Kunsthistoriker gemeinsam erschaffen - gemalt und verbalisiert - wurde", so Dr. Piotr Oszczanowski, Museumsdirektor und Kurator der Ausstellung. "Zusammen mit Łukasz Huculak, Jadwiga Sawicka und ihren begabten Doktoranden betreten wir wieder einmal eine unbekannte Welt und entdecken etwas bisher Ungesehenes, Unbeachtetes, Übersehenes... Es ist wahrhaftig eine Expedition "in die Tiefe des Bildes", zu seinen Antipoden und allerlei Grenzen“. (mi)


Näheres unter: https://mnwr.pl/en/deep-into-painting/


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