• 28. August 2017
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750 Jahre St. Christophorie-Kirche zu Breslau

Mit einem feierlichen Gottesdienst am 10. September um 10 Uhr feiert die deutschsprachige Gemeinde evang. Konfession das 750-jährige Bestehen ihrer St.-Christophori-Kirche in Breslau. Die Predigt hält Bischof Waldemar Pytel.

Die erste Erwähnung der dem gegenwärtigen gotischen Sakralbau vorangegangenen Kirche stammt aus dem Jahr 1267 und findet sich in der Donationsurkunde Wladislaw von Schlesiens, Erzbischof von Salzburg und ab 1268 Administrator von Breslau. Die Kirche trug den Namen Hl. Maria von Ägypten, einer Büßerin und befand sich außerhalb des damaligen Stadtgebiets, außerhalb des Stadtgrabens und der Befestigungsmauern, südwestlich des späteren Ohlauer Tors. Vermutlich wurde die Kirche jedoch schon einige Jahrzehnte zuvor gegründet; es ist anzunehmen, dass sie gleichzeitig mit anderen Kirchen, u.a. St. Adalbert, St. Maria Magdalena und St. Mauritius entstanden ist, also noch in der Zeit vor dem Landausbau Breslaus. Um die Wende vom 14. zum 15. Jh. wurde die heutige, gotische Kirche gebaut. Es ist anzunehmen, dass die Kirche bereits im zweiten Jahrzehnt des 15. Jahrhunderts in vollem Umfang, jedoch ohne die späteren Anbauten und den erst 1461 fertiggestellten Turm, genutzt wurde.

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