• 22. Januar 2018
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Rund 7.000 Görlitzer demonstrieren für den Erhalt der Werke von Siemens und Bombardier

Dem Aufruf zur Großkundgebung der IG-Metall auf dem Görlitzer Obermarkt sind am Freitagnachmittag rund 7.000 Menschen gefolgt. Begleitet von Reportern, Fernsehteams, Vertretern von Kirchen, der Wirtschaft und der Politik hat die Veranstaltung verdeutlicht, dass die Stadt zusammensteht. Deutlich formuliert worden ist die Bedeutung der beiden Werke für die Menschen der Region – insbesondere für die Familien. Deshalb haben bei der Demonstrationsveranstaltung neben Oberbürgermeister Siegfried Deinege, den Gewerkschaftsvertretern, dem Sächsischen Wirtschaftsminister Martin Dulig auch Schülervertreter von der Berufsfachschule bis zum Gymnasium oder den Freien Schulen zur Bedeutung der Arbeitsplätze, Ausbildungschancen und Wissensperspektiven der beiden Weltkonzerne für die Zukunft der Jugend in Görlitz gesprochen. Jan Otto, Bezirksvorsitzender der IG Metall betonte, dass die Region niemals aufgegeben werde. Sachsen Wirtschaftsminister unterstrich, dass die Kompetenzen der Görlitzer Werke für die Konzerne unverzichtbar seien. Und Oberbürgermeister Siegfried Deinege sagte: „Die Zukunft wird in Görlitz gestaltet – der Kampf hat jetzt erst begonnen.“ Die Stadt stehe einig und selbstbewusst hinter dem Protest für den Erhalt der Werke. Nun müssten die Verhandlungen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern zum Erfolg geführt werden. (PM Stadt Görlitz 22.01.18)

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Fotos: J. Langbrand