• 26. November 2018
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Vortrag über jüdisches Leben in Polen

Jüdisches Leben in Polen steht am 29. November 2018 um 19 Uhr im Mittelpunkt eines Vortrages im Görlitzer Literaturhaus Alte Synagoge

Die Kulturhistorikerin und Germanistin Małgorzata Grzywacz spricht über die Geschichte der Juden und ihre gegenwärtige Situation in unserem östlichen Nachbarland. Bis 1938 wies Polen mit 3,2 Millionen Menschen die größte jüdische Gemeinschaft Europas auf. Nur rund 300.000 Juden überlebten die Shoah. Über 90 Prozent der Überlebenden wanderten aus, besonders als es nach dem Krieg zu Pogromen kam. Nach 1990 ergab sich eine völlig neue Situation: Nachkommen polnisch-jüdischer Familien besuchten die Orte ihrer Vorfahren, orthodoxe Juden die Gräber verehrter Rabbiner. Amerikanisch-jüdische Stiftungen ließen Synagogen renovieren und richteten koschere Restaurants für Touristen ein.

Małgorzata Grzywacz ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kulturwissenschaften der Adam Mickiewicz-Universität Poznań/Posen tätig.

Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe "Synagoge auf Tour", die der Förderkreis Görlitzer Synagoge in diesem Herbst an verschiedenen Orten in der Neißestadt veranstaltet.

Termin: 29. November 2018, 19 Uhr, Literaturhaus Alte Synagoge, Langenstraße 24. Der Eintritt ist frei.

Foto: Malgorzata Grzywacz (Foto: Mariusz Forecki/kulturaupodstaw.pl)

www.synagoge-goerlitz.de