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Ehrentafel in Breslau für Elżbieta Sikora

Am 2. Dezember 2022 wurde vor dem Nationalen Musikforum NFM eine neue Ehrentafel enthüllt. Die Ausgezeichnete ist Elżbieta Sikora, deren Verdienste für Breslau und seine Musikszene der NFM-Generaldirektor Andrzej Kosendiak bei der Veranstaltung betonte.


Die 1943 in Lemberg/Lviv geborene Elżbieta Sikora erhielt ihr Diplom als Toningenieurin an der Staatlichen Hochschule für Musik in Warschau (1968). In den Jahren 1968-70 studierte sie elektroakustische Musik in Paris an der Groupe de Recherches Musicales unter der Leitung von Pierre Schaeffer und Franςois Bayle. Nach ihrer Rückkehr nach Warschau studierte sie an der örtlichen Akademie bei Tadeusz Baird und Zbigniew Rudziński Komposition.


Zusammen mit Krzysztof Knittel und Wojciech Michniewski gründete sie die Komponistengruppe KEW. Als Stipendiatin der französischen Regierung besuchte Elżbieta Sikora einen Kurs für Computermusik am Pariser Forschungsinstitut für Akustik/Musik IRCAM und studierte Komposition bei Betsy Jolas in Paris. Als Stipendiatin der Kosciuszko-Stiftung studierte sie Computermusik am Zentrum für Computerforschung in Musik und Akustik (CCRMA) an der Stanford University unter Leitung von John Chowning.             


Elżbieta Sikora hat zahlreiche Kompositionspreise und Ehrungen erhalten. Sie lebt seit 1981 in Frankreich. Die Musikerin ist dauerhaft mit Polen verbunden, wo sie von 2011 bis 2017 die künstlerische Leiterin des Musica Electronica Nova-Festivals in Breslau war.


Nach der feierlichen Tafelenthüllung wurde während eines hervoragenden NFM-Konzertes neben der „Fantastischen Sinfonie” von Hector Berlioz und  dem „Zauberlehrling” von Paul Dukas eine interessante 2007 in Danziger Oliva uraufgeführte Komposition der Musikerin „Oliver Konzert” für Orgel und Orchester von der japanischen Organistin Mari Fukumoto in Begleitung des NFM-Orchesters Breslauer Philharmonie unter Maestro Pascal Rophé aufgeführt. M. Ilgmann
 

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