Interview mit Alfred Theisen zur 200. Ausgabe von "Schlesien heute"

Doris Tschechne sprach mit dem Verleger Alfred Theisen

Wie fühlten Sie sich mit der 200. Ausgabe von „Schlesien heute“ in den Händen?
Wunderbar und überrascht, denn ich frage mich, wo die Zeit geblieben ist. Ich habe immer noch das Gefühl etwas Neues zu machen. Natürlich empfinde ich auch große Freude und Dankbarkeit aber auch Stolz, dass 200 Ausgaben seit dem Oktober 1998 pünktlich erschienen sind und die Zeitschrift mit und wie Schlesien einen enormen Aufschwung genommen hat.

Wir sind im Oktober 1998 mit 32 Seiten gestartet und machen heute regelmäßig 72 oder sogar 80 Seiten. Dabei haben wir mehr Inserate als früher, die sich gut in die Ausrichtung und das Gesamtbild der Zeitschrift einfügen, aber auch die Seiten für die Berichterstattung sind erheblich gewachsen. Dankbar bin ich allen treuen Lesern und Geschäftsfreunden, insbesondere aber den tüchtigen deutschen und polnischen Mitarbeitern.

Hinzu kommt die Begeisterung für das schöne und so vielschichtige Görlitz, dessen wunderbaren Aufschwung aus Ruinen zu einer der schönsten Städte Europas wir publizistisch begleitet haben. Die bezaubernden Blicke abends nach dem Tagewerk aus unserer Ladentür auf der Brüderstraße rechts Richtung Rathaus und Schlesisches Museum und links Richtung Obermarkt, Kaisertrutz und Reichenbacher Turm werden mich nie kalt lassen, nie selbstverständlich sein. Denn als die Mauer am 9. November 1989 fiel war ich in Gleiwitz/Gliwice und einen Tag später bin ich zum ersten Mal durch die Brüderstraße in der Görlitzer Altstadt gegangen und dachte, die riesigen, grau-schwarzen nassen Gebäude seien hoffnungslos verloren. Heute vermisse ich oft das Staunen und die Dankbarkeit für das Wunder von Görlitz auch bei den Görlitzern selbst.

Das vollständige Interview lesen Sie hier: Interview Schlesien heute Juni 2015

Nach der Navigation

zusammenhängende Posts