Eröffnungsfilm „Fjord“ von Cristian Mungiu, Foto: Veranstalter
Kinofans können sich auf 11 Tage und über 600 Vorführungen freuen, darunter kostenlose Filmvorführungen auf dem Marktplatz, Retrospektiven von Meisterregisseuren, die neuesten Produktionen sowie auf internationalen Festivals ausgezeichnete Hits. Die diesjährige 26. Ausgabe „Kino – Licht bis zum Horizont“ beginnt am 23. Juli und dauert bis zum 2. August; bis zum 9. August werden Online-Vorführungen verfügbar sein.
Im Rahmen des Festivals werden 283 Filme aus 92 Ländern (unter anderem 43 polnische Produktionen und Koproduktionen) gezeigt: darunter 245 Spielfilme und 43 Kurzfilme. Die Vorführungen finden im Kino „Nowe Horyzonty“, im Niederschlesischen Filmzentrum DCF, auf dem Breslauer Ring sowie im OPT Zamek (Schloss in Deutsch Lissa/Leśnica) statt. Auf dem Programm stehen auch Ausstellungen, Konzerte und Rahmenveranstaltungen.
Eröffnet wird das Filmfestival mit dem diesjährigen Gewinner der Goldenen Palme in Cannes: „Fjord“ von Regisseur Cristian Mungiu, einem moralisch-gerichtlichen Drama, das sich um ein konservatives Ehepaar dreht, dessen Privatleben in einer kleinen norwegischen Stadt plötzlich Gegenstand rücksichtsloser öffentlicher Verurteilung wird. Den Abschluss bildet der futuristische Thriller „Hot Spot“ unter der Regie von Agnieszka Smoczyńska.
Im Rahmen der täglich um 21:30 Uhr organisierten kostenlosen Open-Air-Vorführungen auf dem Breslauer Ring wird man unter anderem „Sentimental Value” von Joachim Trier, „Dreams” von Dag Johan Haugerud, „Der geheime Garten” von Agnieszka Holland oder „Cinema Paradiso” von Giuseppe Tornatore sehen können. Während der kostenlosen Vorführungen im Grünbereich des OPT Zamek werden an zwei Festivalwochenenden: vom 24. bis 26. Juli sowie vom 31. Juli bis 2. August: „Picknick am Valentinstag“ von Peter Weir oder der Kultstreifen „Die Ritter der Kokosnuß“ von Monty Python gezeigt.
In der Festival-Sektion „Gala-Vorführungen“ werden Filme präsentiert, die in dieser Saison für Aufsehen sorgen, darunter: „Bitteres Fest“ von Pedro Almodóvar, „Paper Tiger“ von James Gray, „Das Unerwartete“ von Ryûsuke Hamaguchi, „Coward“ von Lucas Dhont, „La bola negra“ von Javier Calvo und Javier Ambrossi sowie „The Unknown“ von Arthur Harari.
Ein wichtiger Bestandteil des Festivals sind jedes Jahr die Filmretrospektiven. Im Mittelpunkt einer davon steht die deutsche Regisseurin, Fotografin und bildende Künstlerin Urlike Ottinger. Auf dem Festivalprogramm stehen 10 Filme von ihr, darunter die neueste Produktion „Blood Countess“ mit Isabelle Huppert in der Hauptrolle. Die Regisseurin wird sich auch mit dem Festivalpublikum treffen. In dieser Sektion werden außerdem Filme von Marie Kreutzer aus Österreich zu sehen sein: etwa „Gentle Monster“, der im Hauptwettbewerb von Cannes gezeigt wurde, sowie Werke der ungarischen Regisseurin Márta Mészáros. M. Ilgmann
Mehr unter: https://www.nowehoryzonty.pl/program?lang=en
Festivalplakat, Veranstalter







