Minister für Infrastruktur Dariusz Klimczak sowie Bundesminister für Verkehr der Bundesrepublik Deutschland Patrick Schnieder Foto: money.pl
Dariusz Klimczak und sein deutscher Amtskollege Patrick Schneider haben in Warschau ein Abkommen zum Ausbau der grenzüberschreitenden Bahnverbindungen unterzeichnet. Ziel ist es, die Reisezeiten deutlich zu verkürzen und die Zahl der Verbindungen zwischen beiden Ländern weiter zu erhöhen.
Geplant sind sowohl Neuinvestitionen als auch die Modernisierung bestehender Strecken – unter Berücksichtigung ziviler und militärischer Anforderungen. Analysiert werden unter anderem Verbindungen wie Warschau–Berlin sowie Krakau–Breslau–Zielona Góra–Berlin. Zudem sind Studien für mögliche Hochgeschwindigkeitsstrecken vorgesehen, darunter die Route Warschau–Posen–Berlin.
Der Bedarf wächst: Im vergangenen Jahr nutzten mehr als 1,2 Millionen Fahrgäste die Bahnverbindungen zwischen Polen und Deutschland, die Zahl der Fernverbindungen stieg von 11 auf 17. Zwischen 2028 und 2034 sollen verstärkt EU-Fördermittel wie die „Connecting Europe“-Fazilität eingesetzt werden. Beide Minister betonten die Bedeutung der Bahn als Motor für Wirtschaft, Mobilität und europäische Zusammenarbeit. money.pl







