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Schlesische Sprache auf UNESCO-Liste?

Łukasz Kohut, Foto: rybnik.wyborcza.pl 

Łukasz Kohut, Europaabgeordneter aus der Bürgerkoalition, kündigt einen weiteren Vorstoß zum Schutz der schlesischen Sprache an, nachdem Präsident Duda unlängst die Anerkennung als Minderheitensprache in Polen blockiert hatte. Der nächste Schritt – internationaler Schutz und Aufnahme der in Deutschland auch als „wasserpolnisch“ bezeichneten Sprache als Kulturträger auf die UNESCO-Welterbeliste. Der Europaabgeordnete kündigte öffentliche Konsultationen mit Personen an, die Schlesisch sprechen. Das erste solcher Treffen hat bereits stattgefunden und es nahmen über 40 Vertreter schlesischer Organisationen und Vereinigungen teil, die sich für den Erhalt der schlesischen Kultur einsetzen. 

Zunächst soll die „Schlesisch“ in die Nationale Liste des immateriellen Kulturerbes aufzunehmen, die gemäß dem UNESCO-Übereinkommen von 2003 zum Schutz des immateriellen Kulturerbes geführt wird, wie Łukasz Kohut am 8. Juni 2026 in Kattowitz bekannt gab.  Die nächste Phase der Aktivitäten besteht darin, die schlesische Sprache in die UNESCO-Repräsentantenliste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufzunehmen, was ein wichtiger Schritt zur internationalen Anerkennung des schlesischen sprachlichen und kulturellen Erbes wäre. Łukasz Kohut, MDEP: „Wenn nicht durch die Tür, dann durch das Fenster! Das Veto des Präsidenten beendete die Diskussion über die Zukunft der schlesischen Sprache nicht. Internationale Anerkennung durch die UNESCO wäre für uns eine Quelle des Stolzes und ein Beweis dafür, dass unser Erbe zeitlos und überpolitisch ist.“  

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Schlesien heute Nr. 1 2025