Links Marschall Wojciech Saługa, rechts Minister Wojciech Balczun, Foto: Andrzej Grygiel, UMWS
Am 12. März präsentierte die TAURON-Gruppe ihren Investitionsplan für die Region während einer Konferenz in Jaworzno/Arnshalde, an welcher Minister für Staatsvermögen, Wojciech Balczun und Marschall der Woiwodschaft Schlesien, Wojciech Saługa teilnahmen. Das Unternehmen plant, in den Jahren 2025-2035 über 25 Milliarden PLN in Schlesien zu investieren. Standorte, an denen konventionelle Kraftwerke betrieben werden, sollen sich in moderne Hubs verwandeln, und der Süden des Landes wird von einem intelligenten Stromnetz abgedeckt.
„Wir treten in ein Jahrzehnt der größten Investitionen in der Geschichte Polens ein. (…) Wir verändern uns, aber diese Veränderung wird es uns ermöglichen, eine neue Ordnung zu schaffen, die die Sicherheit des Staates und unserer Bürger garantiert. Wir wollen Bedingungen schaffen, die es polnischen Unternehmen ermöglichen, von diesen großen Investitionen zu profitieren”, so Minister Wojciech Balczun.
Die Strategie von TAURON sieht einen schrittweisen Ausstieg aus der Kohle, eine dynamische Entwicklung erneuerbarer Energiequellen und den Aufbau eines modernen, intelligenten Stromnetzes vor, während gleichzeitig die Energiesicherheit des Landes gewährleistet wird. TAURON plant an den Standorten derzeit bestehender konventioneller Kraftwerke den Bau moderner Gaskraftwerke (OCGT), Energiespeicher und Wasserstoffanlagen. Im Kraftwerk Jaworzno/Arnshalde ist der Bau von Spitzenlast-Gaskraftwerken mit einer Leistung von ca. 600 MW, Batteriespeichern (2 x 225 MW) und einer Anlage zur Wasserstoffproduktion mit einer Leistung von 20 MW geplant. Ähnliche OCGT-Anlagen sollen an den Standorten Łagisza/Lagischa, Siersza (Woiwodschaft Kleinpolen) und Łaziska/Lazisk entstehen. Die Gruppe setzt auf Energiespeicherung in BEES-Geräten. Projekte für Batteriespeicher werden etwa in Kuźnia Raciborska/Ratiborhammer, Laryszów/Larischhof, Bytom/Beuthen, Baranowice/Baranowitz und Łagisza angesiedelt. Die Transformation beinhaltet auch die Modernisierung der Übertragungs- und Fernwärmeinfrastruktur. Im Bereich der Fernwärme wird das Unternehmen über 3 Milliarden PLN in moderne, emissionsfreie Quellen wie Gaskessel, Elektrodenkessel (Power to Heat) und Wärmespeicher investieren. Neue Anlagen mit einer Leistung von 200 MWt werden in Jaworzno/Arnshalde, Kattowitz, Łagisza/Lagischa und Bielsko-Biała/Bielitz-Biala entstehen. Bisher wurden Anlagen mit einer Leistung von 216 MWt in Kattowitz und Bielitz-Biala in Betrieb genommen.
Gemäß der neuen Strategie plant die TAURON-Gruppe, die installierte Leistung im Bereich erneuerbare Energien und Energiespeicher bis 2030 auf 3,4 GW und bis 2035 auf 6,1 GW zu steigern und den Anteil des Stromverkaufs aus emissionsfreien Quellen bis 2035 auf fast 50 % zu erhöhen. Der vollständige Ausstieg aus Kohle in der Wärmeproduktion ist bis 2030 und das Erreichen der Klimaneutralität im Jahr 2040 vorgesehen. Die für die Jahre 2025-2035 geplanten Investitionsausgaben belaufen sich auf 100 Milliarden PLN. slaskie.pl, mi







