Die drei zurückgekehrten Skulpturen von Jaroslav Vonka, Foto: Magda Ilgmann
Eine der Skulpturen: „Kniender Mann mit Fernglas” – stammt aus dem Postgebäude in der Krasiński-Straße/Feldstraße in Breslau, wo sie nach 1945 gestohlen wurde. Im September 2025 tauchte sie bei einer Auktion in New York auf und wurde durch das Ministeriums für Kultur und Nationales Erbe wiederbeschafft. Die beiden anderen dort angebotenen Figuren wurden vom Breslauer Nationalmuseum erworben. Diese und weitere Werke von Jaroslav Vonka können jetzt in der Dauerausstellung „Schlesische Kunst des 16. bis 19. Jahrhunderts” besichtigt werden.
Die Gitter des Treppenhauses wurden mit einer Gruppe von 22 vollplastischen Figuren verziert, die verschiedene Individuen und Menschentypen darstellen. Eine davon gehört zu den zurückgebrachten Skulpturen. Die beiden anderen zurückgekehrten Bronzeskulpturen von Jaroslav Vonka sind „Der Mann mit dem Ferkel“ (um 1929) und „Der Mann mit dem Zweig“ (um 1925). Der Mann mit dem Ferkel“ – ist ein weiteres Exemplar einer Figur, die eines der Gitter des Postgebäudes an der heutigen Krasiński-Straße schmückte. „Der Mann mit dem Zweig“ wiederum zierte den ursprünglich von Vonka um 1925 entworfenen Kronleuchter des Sitzungssaals des Neuen Rathauses in Breslau.
Vonkas Werke befinden sich in vier polnischen Museen: im Kupfermuseum in Liegnitz/Legnica, im Stadtmuseum in Breslau, in der Sammlung des Nationalmuseums Breslau und dem Nationalmuseum in Warschau.
Der 150. Geburtstag von Jaroslav Vonka, der am 29. März 1875 im tschechischen Hořice geboren wurde, sich aber dauerhaft in die künstlerische Landschaft des Vorkriegs-Breslau eingeschrieben hat, wurde 2025 gefeiert. M. Ilgmann
Drei Skulpturen von Vonka, Museumsdirektor Piotr Oszczanowski, Foto: A. Podstawka
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