Heldin Foto: Veranstalter
Die diesjährige Ausgabe der Deutschen Filmwoche dauert vom 23. Januar bis zum 30. Januar 2026. Im Breslauer Nowe-Horyzonty-Kino werden Filme der in Polen bekannten Regisseure wie Tom Tykwer oder Fatih Akin gezeigt, Produktionen, die auf internationalen Filmfestivals triumphierten, Literaturverfilmungen und Filme, in denen soziale Probleme eine wichtige Rolle spielen.
„Das Licht”, ein Film von Tom Tykwer, der die letzte Berlinale eröffnete, ist am 24. Januar zu sehen. Er behandelt eine Vielzahl von Themen: von Migration bis zu Klima Aktivismus, von der Pubertät bis zur Midlife-Crisis und Identitätsproblemen. Mit realen Problemen: der Rettung von Menschenleben in unterbesetzten Krankenhausabteilungen, ist die Protagonistin des Films „Heldin” von Petra Volpe konfrontiert. Er wird am 23. Januar ausgestrahlt. Eine andere Art von Heldin ist die titelgebende „Karla”, deren auf Tatsachen beruhende Geschichte Christina Tournatzés erzählt. Das 13-jährige Mädchen, Opfer sexueller Gewalt, beschließt, selbst für Gerechtigkeit zu kämpfen. Der Streifen läuft am 28. Januar. Schnelles Erwachsenwerden des zwölfjährigen Nanning vor dem Hintergrund der familiären und lokalen Konflikte angesichts des Endes des Krieges und der nationalsozialistischen Ordnung beobachten die Zuschauer in Fatih Akins neuestem Film „Amrum”, der am 29. Januar zu sehen ist. „Feste und Freunde!” von David Dietl am 26. Januar wiederum ist eine Hommage an freundschaftliche Beziehungen, eine warmherzige und bewegende Geschichte über eine Gruppe enger Freunde, die sich gegenseitig unterstützen. „Babystar” am 27. Januar erzählt die Geschichte einer entfremdeten Familie von Instagram-Influencern, die ihre Privatsphäre an ein Millionenpublikum verkauft, ohne die Folgen zu bedenken. Der Film In die Sonne schauen von Mascha Schilinski am 25. Januar ist der deutsche Kandidat für die Oscars 2026 in der Kategorie „Bester internationaler Film”. Die Regisseurin zeigt die Schicksale von vier Frauen, die sich über das letzte Jahrhundert erstrecken. Ihre Geschichten verbinden sowohl das alte Haus, in dem sie alle lebten, als auch die seit Jahren unveränderten sozialen Strukturen, in denen sie leben mussten. Deutsche Filmwoche wird jährlich vom Nürnberger Haus in Krakau, dem Goethe-Institut in Warschau und dem Deutschen Generalkonsulat in Breslau organisiert. (mi)
Mehr unter: www.kinonh.pl
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