Gemeinsaal in Herrnhut Foto: www.via-sacra.info
Schon seit 2024 ist Herrnhut in der Oberlausitz, unweit von Görlitz und Zittau, Weltkulturerbe. Im Beisein von Ministerpräsident Michael Kretschmer wurde am 29. Juni endlich die Welterbe-Urkunde vor Ort durch einen Vertreter des Auswärtigen Amtes übergeben. Mit der Auszeichnung ehrt die Unesco Herrnhut und die dortige Siedlung der Herrnhuter Brüdergemeine als Wiege der heute auf vielen Kontinenten wirkenden internationalen Kirche. Den Welterbe-Titel teilt sich Herrnhut daher mit Gemeindesiedlungen im amerikanischen Bethlehem, Gracehill in Großbritannien und Christiansfeld in Dänemark.
Weiter wurde Ende Juni eine neue Touristinformation eröffnet, die über Geschichte und Gegenwart der international agierenden Herrnhuter Brüdergemeine informiert. Seit der Auszeichnung Herrnhuts als Welterbe vor zwei Jahren habe die Zahl der Touristen in der Kleinstadt leicht zugenommen, erklärte Peter Vogt, Pfarrer der Brüdergemeine, bei MDR KULTUR. Eine „Überflutung mit Touristen“ sei aber ausgeblieben. www.ebu.de







