Neu von Erika Morgenstern: Zum Überleben verurteilt

Keine Stadt hat in der Kriegs- und Nachkriegszeit so gelitten wie Königsberg, Hauptstadt Ostpreußens und Krönungsstadt des ersten preußischen Königs Friedrich I. am 18.1.1701. Keine Stadt steht mehr für den Mythos „Vertreibung“ (Presse).


Am Tag der Kapitulation am 9.4.1945, befanden sich noch 130.000 Menschen in der Stadt. Nach russischen Angaben starben in den ersten Tagen nach der Besetzung 30.000 Menschen durch Propaganda- und Todesmärsche, nach Hitlers Vorbild. Bis Ende 1948 wurde der Rest der Deutschen in das noch verbliebene Deutschland ausgesiedelt. Zu diesen 25.000 Menschen gehörte Erika Morgenstern mit Mutter und Schwester, die in Görlitz strandeten.


Den damaligen Müttern und Kindern soll hier ein Denkmal gesetzt werden, wie sie als Deutsche von Deutschen und der deutschen Regierung aufgenommen und behandelt wurden. Von keiner Regierung gab es eine finanzielle Unterstützung. Sie mussten für ein Weiterleben selbst sorgen. So wurden aus Kindern kleine Erwachsene, die schon früh lernen mussten, dass man für alles was man haben will fleißig selbst arbeiten muss.    
 

Erika Morgenstern: Zum Überleben verurteilt. Eine packende autobiographische Erzählung der ostpreußischen Autorin. Fortsetzung ihres Bestsellers „Überleben war schwerer als Sterben – Ostpreußen 1944-48“, Bergstadtverlag Görlitz 2022, Taschenbuch, 252 Seiten, 12,5 x 20,5 cm, 13,90 Euro zzgl. Versandkosten, erhältlich bei Schlesische Schatztruhe, Brüderstraße 13, 02826 Görlitz, Tel. 03581/402021, www.schlesische-schatztruhe.de

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