„Dokumentation der Heimatsammlungen“ wird aktualisiert

Am Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) in Oldenburg wird ab März 2020 die „Dokumentation der Heimatsammlungen“ aktualisiert. Diese bis heute einzige Gesamtdokumentation der Heimatsammlungen und -stuben der Vertriebenen und Flüchtlinge in Deutschland, die alle und das heisst insgesamt 590 Einrichtungen erfasst, wurde in den Jahren 2008–2012 vom BKGE in Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnerinnen und Partnern erstellt (www.bkge.de/heimatsammlungen).

Nachdem die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) entsprechende finanzielle Mittel bereitgestellt hat, werden jetzt die Informationen zu jeder einzelnen Sammlung überprüft und Veränderungen – etwa in Folge von Auflösungen oder Verlagerungen – vermerkt, neu erschienene Literatur wird nachgetragen. So soll sichergestellt werden, dass die Bestände auch künftig genutzt werden können und damit im wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs präsent bleiben. Hinweise und diesbezügliche Informationen nimmt das BKGE gerne entgegen.

Ansprechpartnerin im BKGE ist Dr. Frauke Geyken,
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Tel.: 0441 96195-0

Das Bild zeigt ein Hinweisschild auf die Heimatstuben der Mosbacher Landsmannschaften, heute: Stadtmuseum Mosbach – Haus Paschke, Abt. Volkskunde der Heimatvertriebenen (Donauschwaben, Schlesier, Siebenbürger Sachsen, Sudetendeutsche). Foto: Cornelia Eisler, BKGE

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